die Azoren - Ferienparadies Azoren

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die Azoren




Eine Gruppe von neun Inseln, die im Atlantik zwischen Europa und Nordamerika auf 39°43’/36°55’ N auf der Höhe der portugiesischen Hauptstadt Lissabon ungefähr 1448 km oder ungefähr zwei Flugstunden westlich vom portugiesischen Festland liegen, bildet die Azoren.

Die neun Inseln, die 1427 von den Portugiesen entdeckt wurden, lassen sich aufgrund ihrer geographischen Lage in drei Gruppen aufteilen:

- Corvo und Flores im äußersten Westen

- Faial, Pico, São Jorge, Graciosa und Terceira werden als Mittelgruppe bezeichnet

- Santa Maria und São Miguel, die Hauptinsel, liegen im Osten.

Corvo ist die kleinste der Azoren-Inseln. Es misst gerade mal 17 Quadratkilometer, São Miguel immerhin 757.


 
 



Die Inselgruppe liegt auf dem Mittelatlantischen Rücken zwischen der Eurasischen und Afrikanischen Platte im Osten und der Amerikanischen Platte im Westen. Deshalb bewegen sich Corvo und Flores, die auf der Amerikanischen Platte gelegen sind, jährlich einige Zentimeter in Richtung Westen. Die anderen Inseln des Archipels liegen auf einer kleinen Mikroplatte.
Mit 2.351 m ist der Pico auf der gleichnamigen Insel Pico die höchste Erhebung Portugals.

Der Archipel ist vulkanischen Ursprungs. Das Landschaftsbild wird gekennzeichnet durch eine überaus üppige Vegetation, große Vulkankegel und durch mächtige Krater, die oft mit Seen gefüllt sind.

An vielen Stellen finden sich als vulkanische Nebenerscheinungen aufsprühende Geysire, Solfataren, Fumarolen und heiße Mineralquellen. São Miguel, die mit 747 qkm größte der neun Inseln, ist mit Abstand am besten touristisch erschlossen und bietet seinen Gästen eine Vielzahl unvergessener Reisemotive.

Die Azoren gelten aufgrund ihrer Lage im Ozean, ihrer klimatischen Verhältnisse und ihres vulkanischen Ursprungs als die fruchtbarsten Inseln des Atlantiks. Sie werden deshalb zu Recht die "Blumentöpfe im Atlantik" oder "Garten Eden" genannt. Die Inseln sind in erster Linie ein Reiseziel für Individualisten, die eine unberührte Natur abseits ausgetretener Touristenpfade erleben wollen. Abwechslungsreiche Landschaftsbilder, eine reiche Vegetation, klare Seen, dampfende Schwefelquellen und Krater und die Ursprünglichkeit machen einen Urlaub auf den Azoren zu einem Erlebnis ganz besonderer Art.

Das Klima der Azoren ist "ozeanisch-subtropisch". Die Regenzeit dauert von November bis März.

Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit beträgt in der schwülen und warmen Luft 75 bis 90 %. Kalt ist es auf den Azoren eigentlich nie, aber auch nie wirklich heiß. Die Sonnenscheindauer beträgt im Jahresdurchschnitt 1850 Stunden. Es wird aber selten wärmer als 26 Grad im Schatten. In den Wintermonaten - zwischen Januar und April - kühlt es sich selten unter 15 Grad ab. Der menschliche Körper empfindet das Azoren-Klima als Irland plus zehn Grad.


Durchschnittswerte:


 
 



Von den 250.000 Bewohnern der Azoren leben allein knapp 130.000 in Ponta Delgada auf São Miguel.

Die Azoreaner sind dem Tourismus gegenüber sehr aufgeschlossen. Tourismus spielt auf den Inseln eine untergeordnete Rolle. Die Zahl der deutschen Touristen auf den Azoren beträgt circa 10.000 pro Jahr.

Viele Touristen reisen auf die Azoren, um in einer Landschaft von einmaliger Schönheit ihren Hobbies nachzugehen. Dazu gehören vor allem Wandern, Walbeobachtung und Golfen.

Aber auch Drachensegeln, vulkane Höhlenforschung, Hochseefischen, Tennis ebenso wie Schnorcheln und Tauchen sind beliebte Freizeitbeschäftigungen.


Wenn Sie aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz kommen, müssen Sie die Uhren zwei Stunden zurückstellen:

Es ist

Atomuhr

- 2 Stunden

 
 
 
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